Packen wir's!
[Bilder vom
07./08.05.07]
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Das
letzte Mal als wir im Labor standen haben wir ja unsere Laubportionen
eingewogen. Nun, kurz vor dem tatsächlichen Start unserer Experimente folgt der
nächste Schritt: das Einpacken der Proben in unsere Laubsäckli.
Auch hier mal wieder eine kleine Anleitung nach Betty Bossy Art, damit Ihr zuhause auch sofort loslegen und Euer eigenes spannendes Laubabbau-Experiment durchführen könnt. Ich weiss Euch kribbelts schon in den Fingern…

Als erstes müssen wir sicher gehen dass unsere wertvollen trockenen Blätter
nicht zerbröseln wenn wir
sie in unsere Beutel stecken. Das Laub wird deshalb 1-2 Stunden vor Einpacken
kräftig angefeuchtet.
Andy hat das hier schon mal vorbereitet (l.)...
Als Nächstes wird Eingetütet (r.)! Jede Probe kommt natürlich in einen genau
vordefinierten Beutel,
geordnet nach Maschengrösse, Block und Laufzeit des Experimentes. Etikette nicht
vergessen!

Verschlossen werden die Beutel unterschiedlich: die grobmaschigen Tüten werden
einfach mit Schnur zugenäht, die feinen und mittleren
mit Heissleim zugeklebt. Links sieht man wie ich eine solche geklebte Probe
während dem Auskühlen des Leims zupresse. Eklig hierbei:
der Leim zieht immer Fäden, so dass man immer das Gefühl hat, in Spinnweben
durchs Labor zu wandern. Am Leim kann man sich auch
supi verbrennen, was vor allem dann Spass macht wenn man merkt das man sein
Vesta in der Unterkunft gelassen hat…
Beim Zupressen musste improvisiert werden, wie man im Detailbild rechts gut
sieht: Wir verwendeten eine aus einem anderen Labor
kreativ “ausgeliehene“ Schaufel sowie einen Rindenschaber, den wir regelmässig
im Tiefkühler abgekühlt haben um optimal und schnell
kleben zu können.

Schliesslich brauchten auch wir eine Verschnaufspause und legten im
Zentrum von Kourou einen Mittagsrast ein. Das Wägelchen in der
Mitte ist übrigens unser zu horrenden Preisen gemietete Berlingo.

Nein, wir sind nicht wie Papillon auf der
benachbarten Île du Diable eingekerkert worden,
sondern sitzen nur in einem Vietnamesischen
Restaurant mit Spezialgatter...

Nach weiteren Klebereien am Nachmittag belohnte uns der Südamerikanische Himmel
am Abend mit herrlich malerischem Gewölk, und
man entspannt sich beim bereits schon traditionellen Apéro am Pool von den
Strapazen die hunderte von Laubsäcken verursachen können.

Bekocht wurden wir wieder von Stephan, der uns mit einer leckeren
Avocado-Komposition…

…sowie feinem Fisch verzauberte. Dies grad der
Meister selbst mit seinem Werk.
Der Fisch erinnerte von Konsistenz und Geschmack her an Forelle, beginnt aber mit einem “P“. Der Rest des Namens ist uns leider entfallen, sorry. Piranha war's aber nicht, da bin ich mir ganz sicher. Oder kam das "P" von der Petersilie obendrauf?!? Ichweissesnicht...